Mit einem kostenlosen Girokonto können Sie monatlich Geld in Ihrem Haushalt sparen

Wollen Sie laufende Kosten sparen, um Ihren finanziellen Spielraum in Ihrem Haushalt zu vergrößern? Zahlen Sie noch Gebühren bei Ihrer Bank oder Sparkasse für Ihr Girokonto? Gleichzeitig benutzen Sie aber in erster Linie die Online-Banking Funktionen bei Ihrer Bank?

Dann sollten Sie die Konditionen Ihres Kontos unbedingt mit denen von Onlinekonten von Direktbanken und kostenlosen Onlinebanken vergleichen. Ein Vergleich wird sich für Sie fast immer lohnen, wenn Sie derzeit noch Gebühren für Ihr Konto bezahlen.

Seien Sie bei Kontoführungsgebühren sehr kritisch, denn es handelt sich bei diesen Ausgaben um laufende Kosten. Auch wenn diese als einzelne Zahlungen nicht hoch erscheinen, sind sie aufs Jahr gerechnet garnicht mehr so gering.
Geben Sie deshalb für Ihr Girokonto nicht mehr Geld aus als nötig. Vor allem dann nicht, wenn Sie sowieso vorwiegend Online Banking verwenden.

Wenn Sie ein Girokonto online eröffnen, dann können Sie sich bei vielen Direktbanken auf Boni und Startguthaben freuen, die Sie für Ihre Kontoeröffnung bekommen. Bei vielen Online Banken können Sie zudem eine kostenlose Kreditkarte bekommen. (zum Beispiel eine MasterCard oder VISA Karte)

Wieviel spart man mit einem kostenlosen Girokonto?

Um zu zeigen, wieviel Geld Sie mit einem kostenlosen Girokonto sparen können, zeige ich ein Beispiel.

Kontoführungsgebühren
In diesem Beispiel gehe ich davon aus, dass Sie pro Monat 6 Euro Kontoführungsgebühren bei Ihrer Bank bezahlen. Während sich diese 6 Euro nicht viel anhören, laufen Sie sich pro Jahr zu einer Summe von 6*12 = 72 Euro zusammen.

Gebühren zum Abheben von Bargeld
Wenn Sie zusätzlich Gebühren dafür bezahlen müssen, wenn Sie sich Bargeld am Geldautomat auszahlen lassen, dann kommen zusätzliche variable Kosten auf Sie zu, die Sie den jährlichen Fixkosten Ihres Girokontos noch hinzu rechnen müssen.
(Bei vielen kostenlosen Girokonten ist das Abheben von Bargeld in aller Regel dann kostenlos, wenn man es sich an den Geldautomaten auszahlen lässt, die zu der Bank gehören oder Mitglied in einem Bankenverbund sind, dem Ihre Direktbank angeschlossen ist. Ein weit verbreiteter Bankenverbund ist zum Beispiel die CashGroup.)

Brauche ich einen monatlichen Mindestgeldeingang, damit das Girokonto kostenlos ist?

Bei der Regelung, ob montlich ein Mindestbetrag auf dem Girokonto eintreffen muss, damit die Kontoführungsgebühren kostenlos sind, gibt es bei den Direktbanken Unterschiede. Bei dem regelmäßigen Geldeingang handelt es sich in aller Regel um ein Gehalt. Girkonten, auf die ein Gehalt regelmäßig überwiesen wird, werden deshalb auch als Gehaltskonto bezeichnent.

Es gibt zwar Direktbanken, bei denen das Girokonto nur dann kostenlos ist, wenn es als Gehaltskonto benutzt wird. Bei vielen Banken braucht diese Bedingung allerdings nicht erfüllt zu werden und auch ohne einen regelmäißigen Geldeingang entstehen keine Kontoführungsgebühren.

Welche weiteren Kosten können für eine Online-Girokonto anfallen?

Es gibt neben den Kontoführungsgebühren und Gebühren für das Abheben von Bargeld weitere Kosten, die rund um ein Online-Girokonto anfallen können. Eine Auflistung finden Sie bei konto-vergleich.org im Bereich ‚Konto eröffnen – Welche Kosten können anfallen?‚. Die Seite informiert zudem über Sicherheitsaspekt rund um Ihr Konto, gibt Tipps zum Geld sparen und stellt eine Reihe von Girokonto Testsiegern in einem Vergleich vor.

Kreditfunktion und Dispositionskredit

Ein weiterer wichtiger Punkt, den Sie vorm Eröffnen eines Girokontos bedenken sollten, ist der Dispositionskredit, der in der Kurzform Dispokredit oder auch einfach als Dispo bekannt ist. Es handelt sich dabei um einen Kredit, den man im Zusammenhang mit seinem Girokonto sehr schnell und einfach bekommen kann und den man auch genau so schnell und unkompliziert wieder tilgen kann.
Was der Schnelligkeit und Bequemlichkeit von Dispokrediten gegenüber steht, sind die meist sehr hohen Zinsen. Wenn Sie bei Ihrem Girokonto einen Dispokredit in Anspruch nehmen können, dann sollten Sie dies nur selten und nur in Ausnahmefällen tun. Vor allem sollten Sie darauf achten, dass Sie auf keine Fall Ihr Girokonto dauerhaft im Dispobereich führen. Denn in diesem Fall werden dauerhaft die sehr teuren Dispozinsen fällig, die Ihr Haushaltsbudget erheblich belasten können.

Raus aus dem Dispo mit einer Umschuldung

Wenn Sie Ihr Girokonto bereits dauerhaft im Dispobereich führen, dann sind Sie schon in einen finanziellen Teufelskreis geraten. Sie haben Schulden, können diese aber nur sehr schwer zurück bezahlen, weil Sie Monat für Monat so hohe Zinsen für das geliehene Geld bezahlen müssen. Durch das Bezahlen Ihrer Zinsen bleibt dann kaum noch Geld (oder sogar keins mehr) übrig, um Ihre Kredite zu tilgen und wieder in die schwarzen Zahlen kommen zu können.

Wenn Sie dabei Ihr Girokonto überzogen oder im Dispobereich führen, dann sind Sie in einer ganz typischen Situation. Sie haben die Bequemlichkeiten des Dispo ausgenutzt und dabei aus den Augen verloren, dass Sie durch die hohen Zinszahlungen nur sehr schwer wieder die Schulden zurück zahlen können.

Bei einem dauerhaft im Minus befindlichen Girokonto macht es so gut wie immer Sinn, dass Sie einen Ratenkredit aufnehmen, mit dem Sie Ihren Dispokredit ablösen. Dadurch ist Ihr Girokonto schlagartig wieder im Plus und Sie sind die hohen Zinszahlungen für den Dispo los. Zwar müssen Sie jetzt die Zinsen für den Ratenkredit bezahlen. Aber diese sind meistens deutlich günstiger als der Dispokredit.