Sich selbst schützen vor automatischen Vertragsverlängerungen

Richtig teuer werden kann es, wenn man Verträge abschließt, die sich automatisch verlängern und man es verpasst, diese rechtzeitig zu kündigen. Oft, beispielsweise bei Handyverträgen, die über zwei Jahre laufen, gibt es nach zwei Jahren wieder günstigere Tarife. Wer allerdings passiv bleibt und sich nicht drum kümmert, bei dem verlängert sich halt der alte, teurere, Vertrag – oft dann wieder um ein ganzes Jahr.

Um nicht in die Falle von automatischen Vertragsverlängerungen zu tappen, sollte man sich fragen…

  • Welche laufenden Verträge habe ich?
  • Bis wann müssen diese spätestens gekündigt werden?
  • Welche meiner laufenden Verträge kann ich jetzt schon kündigen?
    Beispielsweise, weil ich sie sowieso nicht verlängern will.

Um zu verhindern, dass sich Verträge automatisch verlängern, falls mir zwei Möglichkeiten ein.

  1. Verträge sofort nach Abschluss kündigen
    (Es ist nicht nötig, mit einer Vertragskündigung bis kurz vor Vertragsablauf zu warten. Wer Verträge direkt kündigt, nachdem er sie abgeschlossen hat, verhindert damit, dass sie sich automatisch verlängern.)
  2. für ein Erinnerung kurz vorm Termin der automatischen Verlängerung sorgen
    (beispielsweise durch einen Eintrag im Terminkalender)

Das Verschlafen von Kündigungsfristen ist eine der größten Verursacher unnötiger Haushaltskosten. Unternehmen setzen oft auch auf die Bequemlichkeit von Kunden, indem sie das Abschließen von Verträgen möglichst bequem und das Kündigen möglichst kompliziert gestalten. Bedenke deshalb…

Es ist unheimlich wichtig, deine Verträge, deren Laufzeiten und Kündigungsfristen im Griff zu haben. Kümmere dich möglichst früh um Kündigungen. Ein „zu früh“ gibt es dabei nicht.