Geld sparen im Singlehaushalt: So können Sie unnötige Verträge kündigen

Laufende Verträge zählen zu den Fixkosten im Haushaltsbudget. Jeder, der seine Finanzen im Griff haben will, sollte solche Fixkosten besonders kritisch hinterfragen. Denn im Vergleich zu einmaligen Anschaffungskosten handelt es sich bei Fixkosten um regelmäßige Kosten.

Leider sind Fixkosten deshalb oft etwas tückisch.

Damit Sie ab heute Ihr Geld besser im Griff haben, schildere ich Ihnen auf dieser Seite als nächstes, warum genau Fixkosten so tücksich sind. Meine Absicht, warum ich Ihnen das so detailiert erkläre ist, dass ich Ihnen die Augen öffnen will. Sie sollen ganz genau verstehen, was der Stand der Dinge rund um vertragliche Regelungen ist.
Viele Menschen halten sich selbst nämlich für unbegabt oder doof, wenn es um Schriftverkehr und Verträge geht. Aber das ist Quatsch. Sie sind weder unbegabt noch doof. Es ist vielmehr so, dass die Dinge absichtlich so eingerichtet werden, damit Sie passiv bleiben, dass Ihre Verträge länger als nötig laufen und Sie letztendlich mehr Geld als nötig bezahlen.

Sobald Sie sich mit folgendem Abschnitt den Durchblick verschafft haben, zeige ich Ihnen dann eine Lösung, wie Sie das Problem schnell und viel einfacher als oft gedacht in den Griff bekommen.

Warum genau sind Fixkosten so tückisch?

Im Grunde gibt es zwei Dinge, warum regelmäßige Kosten sehr tückisch sein können.

  1. Unterschätzung der gesamten Kosten
    Die erste Gefahr an Fixkosten ist, dass viele Leute sie falsch einschätzen. Sie werden leicht unterschätzt, wenn man sich oberflächlich nur die regelmäßigen Beträge ansieht. Was viele aber bei regelmäßigen Ausgaben vergessen ist, sich auch die Summe der einzelnen Zahlungen anzusehen, die man nach und nach bezahlt.
    Clevere Hersteller, die gerne möglichst viel an ihren Kunden verdienen, haben sich genau darauf eingestellt, dass sie an dieser Tücke profitieren können. Kaum ein Verkäufer von einem Fitnessstudio-Vertrag, einem Handy-Vertrag oder dem Monatsabo bei der Bahn wird Ihnen beim Verkauf den Gesamtbetrag nennen, den Sie über die Jahre bezahlen werden. Stattdessen wird man Ihnen den regelmäßig zu zahlenden Beitrag nennen. Und der ist hört sich dann meist relativ niedrig an.
  2. Komplizierte Verträge und Kündigungen
    Ein zweiter Grund, der laufende Verträge zur finanziellen Falle macht, sind die komplizierten Verträge. Ebenfalls sind fast immer die Kündigungen kompliziert, die mit diesen Verträgen einher gehen. Auch hier wissen Hersteller, Dienstleister und Verkäufer sehr genau, wie sie aus Unwissen, Unbeholfenheit und Bequemlichkeit ihrer Kunden Profit schlagen können.
    Zum einen wird Ihnen als (Neu-)Kunde das Abschließen von Verträgen sehr schnell ermöglicht und super einfach gemacht. Das Kündigen von Verträgen ist dagegen meist unwahrscheinlich kompliziert. Es müssen oft AGBs durchgelesen, Kündigungsbedingungen recherchiert, Vertragslaufzeiten eingehalten werden. Und dazu sind Kündigungen oft nur auf dem kompliziertesten aller Wege möglich, nämlich dem schiftlichen per Post.

Beide dieser Tücken haben eines gemeinsam. Die Unternehmen setzen alles daran, an Kunden zu verdienen, die wenig Zeit, wenig Beholfenheit und letztendlich wenig Lust haben, sich in ihrer Freizeit mit Verträgen, AGBs und Schriftverkehr herumzuschlagen.

Wie sieht die Lösung aus?

Was die Lösung betrifft, stelle ich Ihnen ebenfalls zwei Punkte vor.

  1. Kündigen Sie so frühzeitig wie möglich!
    Sie können sehr frühzeitig einen Vertrag zum Ablauf der Kündigungsfrist kündigen. Kündigungen können Sie problemlos Jahre vorm Ablauf der Vertragslaufzeit einreichen. Lesen Sie dazu auch, wie Sie sich selbst vor automatischen Vertragsverlängerungen schützen können!
    a) Wenn Sie einen Vertrag neu abschließen, dann können Sie ihn schon sehr kurz nach dem Abschluss wieder kündigen. Auf diese Weise ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie die Kündigung vergessen. Es ist völlig unnötig, dass Sie mit der Kündigung bis kurz vorm Ablauf der Laufzeit warten.
    b) Haben Sie aktuell Verträge am laufen, die noch nicht gekündigt wurden, von denen Sie aber wissen, dass Sie sie nach Ablauf der Vertragslaufzeit beenden wollen? Wenn ja, dann kündigen Sie diese Verträge jetzt!
    Kündigen muss nicht kompliziert sein. Wichtig ist, dass man es tut, am besten so frühzeitig wie möglich. Wenn Sie sich rund um Kündigungen unbeholfen fühlen, dann nutzen Sie einen Online-Kündigungsservice wie www.kuendigung.org. Mit einem solchen Kündigungs-Tool werden Ihre Kündigungen zum Kinderspiel. Die Anbieter haben die aktuellen Anschriften tausender Unternehmen (bei denen man Verträge jeder Art haben kann) bereits gespeichert. Zudem bieten die Tools fertig formulierte Kündigungsschreiben.
  2. Machen Sie sich Ihre laufenden Kosten bewusst!
    Der zweite wichtige Punkt ist, dass Sie sich Ihre Kosten bewusst machen und vor allem über die laufenden Kosten einen aktuellen Überblick bekommen. Vor allem sollten Sie (in konkreten Zahlen) wissen, wie genau sich Ihre laufenden Kosten im Verhältnis zu Ihren laufenden Einnahmen entwickeln. Es ist kein Problem, wenn Sie sich von Ihrem Geld etwas gönnen. Und auch das Abschließen von Verträgen ist kein Problem. Ein Problem entsteht erst dann, wenn Sie den Überblick über Ihre Finanzen verlieren und nicht mehr wissen, was Sie sich noch leisten können oder ob Sie sich finanziell schon auf dem absteigenden Ast befinden.
    Eine 100% kostenlose Möglichkeit, wie Singlehaushalte einen Überblick über die Finanzen bekommen und Monat für Monat besser mit dem Geld über die Runden kommen, bietet Ihnen der Money-Management-Guide von SingleHaushaltsKosten.de.