Was ist eine Direktbank?

Auf der Suche nach günstigen Girokonto stößt man immer wieder auf die Angebote von Online- und Direktbanken. Aber was genau ist eigentlich eine Direktbank?

Im Direktbank-Artikel auf Wikipedia findet man folgende Definition.

Direktbanken sind Banken, die Bankgeschäfte ohne eigenes Filialnetz anbieten. Sie unterliegen den gleichen bankenaufsichtsrechtlichen Bestimmungen wie Filialbanken.

Beispiele für Direktbanken

Die comdirect Bank ist beispielsweise eine Direktbank – oder genauer: eine Online-Bank. Sie hat keine Filialen. Die Bankgeschäfte werden von den Kunden also nur über Online-Banking abgewickelt.

Weitere Direktbanken sind zum Beispiel ING-DiBa, Cortal Consors, die DAB Bank, DKB oder die Volkswagen Bank.

Bargeldabhebungen bei Direktbanken

Onlien- und Direktbanken haben keine Filialen und deshalb meistens auch keine eigenen Geldautomaten, wo die Kunden Bargeld abheben können. Direktbanken sind deshalb meistens Bankenverbänden wie der Cash Group angeschlossen. Dadurch können die Direktbankkunden dann kostenlos Bargeld an allen Bankautomaten der teilnehmenden Banken abheben.

Kosten sparen mit Online- und Direktbanken

Direktbanken können ihren Kunden wegen dem Verzicht auf Filialen oft besonders günstige Angebote anbieten. Dafür ist der Service allerdings nicht so umfangreich. Man kann halt nicht einfach in eine Filiale gehen und dort seine Probleme mit einem Bankmitarbeiter besprechen.

Die wichtigsten Vor- und Nachteile von Direktbanken sind also folgende.

  • Vorteil: Günstige Angebote; vieles ist sogar kostenlos
  • Nachteil: Man sollte sich etwas auskennen und keinen Wert auf besonders guten Service legen.