6 einfach umsetzbare Tipps, mit denen ihre Wohnung endlich frei von Gerümpel wird

Die Begriffe „Ordnung und Entrümpeln“ sind in den letzten Jahren zu Schlagwörtern eines riesigen Trends geworden. Die einen denken, es ist einfach, sein Leben zu entrümpeln und in Ordnung zu halten. Aber wenn man sich in diversen TV-Shows ansieht, in welchem Gerümpel viele Menschen leben, dann sieht es alles andere als einfach aus. Was also zieht es nach sich, wenn Sie in Ihrer Wohnung für Ordnung sorgen?

Entrümpeln ist das Loswerden von Müll und Unordnung.

Dabei besteht eine Entrümpelung immer aus zwei Schritten.

  1. Aufräumen und Unnützes loswerden
    Die bestehende Unordnung in der Wohnung loswerden
  2. Ordnung halten
    Verhindern, dass neuer Unrat in die Wohnung kommt

Kennen Sie das Sprichwort „Ein Platz für alles und alles an seinem Platz„? Für alle, die mit Unordnung zu kämpfen haben, wird dieser Spruch oft zum Mantra und zum Schlachtruf zugleich.

Fangen Sie klein an!

Wenn Ihr zu Hause unordentlich ist, dann kann es am Anfang ein einschüchterndes Gefühl sein, durch die Wohnung zu gehen und Dinge loswerden zu wollen. Die Stimmung kann dann leicht in Entmutigung und Überforderung umschlagen.

Indem Sie mit kleinen Schritten anfangen, merken Sie sofort, wieviel Sie schon in kurzer Zeit erreichen können – selbst dann, wenn Sie am Anfang einfach nur mit einem Kleiderschrank anfangen. Wenn Sie mit einem kleinen Bereich in Ihrer Wohnung anfangen, dann können Sie diesen oft in weniger als 15 Minuten in Ordnung bringen und sauber machen. Diesen kleinen ersten Schritt kann jeder umsetzen, dem es wirklich wichtig ist.

Lassen Sie sich unterstützen!

So können die Leute Ihnen helfen
Ein Unterstützer an Ihrer Seite wird Sie beim Entrümpeln nicht nur ermutigen.

Er wird Ihnen ebenfalls bei schwierigen Entscheidungen den ein oder anderen guten Rat erteilen können.

Bedenken Sie, dass schwierige Entscheidungen fast zwangsläufig beim Entrümpeln aufkommen werden!

Vielleicht ist auch die Wohnung Ihrer Familie voller Gerümpel. Und vielleicht wollen die Leute garnicht aufräumen, weil sie sich einfach nicht von den Dingen trennen können. Wenn das so ist, dann fragen Sie stattdessen lieber eine Freundin oder einen Freund um Hilfe.

Vier Kisten, die System schaffen

Räumen Sie Ihre Wohnung Raum für Raum auf. Besorgen Sie sich vorm Aufräumen von jedem Raum vier Kisten! Jede der Kisten steht dabei für einen Bereich.

  1. Behalten
    Die Gegenstände in dieser Kiste bleiben in diesem Raum.
  2. Wegwerfen
    In diese Kiste kommt alles, was anschließend entsorgt wird.
    Das sind Gegenstände, die noch gut sind, aber von Ihnen nicht mehr benötigt werden.
  3. Verschenken
    Hier kommt alles rein, was gespendet, verschenkt (oder auch jemandem zurück gegeben) wird.
  4. Aufbewahren
    Sammeln Sie hier Dinge, die Sie langfristig lagern wollen, aber nicht in diesem Raum.

Sortieren Sie dann nach und nach alle Gegenstände im Raum in die Kisten ein. Versuchen Sie dabei, jeden Gegenstand nach Möglichkeit nur einmal einzuräumen. Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand, wie oft sie ihn in den letzten 12 Monaten benutz haben. Wichtig ist, dass Sie dabei ehrlich zu sich selbst sind.

Wenn ein Gegenstand über ein Jahr nicht benutzt wurde, dann ist es Zeit, sich von ihm zu trennen. Sie können ihn entweder in die Wegwerf-Kiste oder in die Verschenken-Kiste legen.

Achten Sie darauf, was Sie alles in Ihre Wohnung mitbringen!

Immer wenn Sie Ihre Post aus dem Briefkasten holen, dann gehen Sie damit als erstes zur Mülltonne. Klemmen Sie sich wichtige Briefe unter Ihren Arm! Alles andere ist wahrscheinlich Werbepost. Diese braucht erst garnicht in Ihre Wohnung zu gelangen.

Wenn Sie dann in Ihrer Wohnung die Post öffnen, dann schreiben Sie sich wichtige Termine sofort auf! Wenn Sie das Schreiben dann zu einem späteren Zeitpunkt noch mal brauchen, können Sie es sofort archivieren. Ansonsten können Sie es entsorgen oder vernichten, wenn es persönliche Informationen enthält.

Die rein/raus-Regel

Wenn Sie sich etwas Neues anschaffen, dann trennen Sie sich von etwas anderem. Der Gegenstand, von dem Sie sich trennen, kann etwas sein, was vom neuen Gegenstand ersetzt wird. Es kann aber auch etwas komplett anderes sein, was damit nichts zu tun hat.

Das Wichtige ist, dass Sie es sich zur Gewohnheit machen, für jeden Gegenstand, den Sie sich anschaffen, sich von einem anderen dafür zu trennen.

Machen Sie eine Pause für jeden Stapel, jede Schublade, Ecke oder Kiste, die Sie aufgeräumt haben!

Wenn Ihr Gehilfe noch da ist, dann gönnen Sie sich eine Tasse Tee oder Kaffee. Machen Sie aber wieder weiter, nachdem Sie Ihre Getränke getrunken haben.

Bevor Sie sich umsehen, werden Sie einen ordentlichen Kleiderschrank, eine aufgeräumte Schublade oder einen Stapel weniger haben, der Ihre Wohnung verunstaltet. Tun Sie anschließend Ihr bestes, die in Ordnung gebrachten Bereiche sauber und frei von Unrat zu halten.

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gute Arbeit geleistet!