Schneller Überblick über Finanzen mit dem Online-Haushaltsbuch ‚Kontoblick‘

Nachdem ich mich gestern nach Empfehlungen für Haushaltsbücher umgesehen habe, habe ich mir heute einige davon genauer angesehen und sie teilweise ausprobiert. Bei der Recherche ging es mir vor allem darum, ein Haushaltsbuch zu finden, mit dem man einen möglichst schnellen Überblick über seine Haushaltskosten bekommen kann.

Das Online-Haushaltsbuch Kontoblick

Mein klarer Favorit ist das – teilweise kostenlose – Online-Haushaltsbuch Kontoblick. Was Kontoblick den anderen Haushaltsbüchern, die ich mir angesehen habe, voraus hat, sind folgende Punkte.

  • automatisches Abrufen der Buchungen vom Girokonten
  • automatische Einordnung der Buchungen in Kategorien

Während man bei den anderen Haushaltsbüchern (Summate, Moneytoring und 10-Sekunden-Haushaltsbuch) alle seine Buchungen per Hand eingeben muss, spart man dagegen mit Kontoblick unwahrscheinlich viel Zeit, weil vieles dort automatisch funktioniert. Positiv überrascht war ich, dass Kontoblick sogar den Großteil meiner Buchungen korrekt einer Kostenkategorie zuordnen konnte. So wurden beispielsweise Abbuchungen von der DAK automatisch in „Gesundheit -> Krankenkassen“ einsortiert, Buchungen von Lidl in „Lebensmittel“ oder Abbuchungen von der Telekom in „Telefon & Internet„. Scheinbar gibt´s bei Kontoblick eine riesen Datenbank, in der schon typische Kosten erfasst und den Kontoblick-Kategorien zugeordnet sind.

Finanzanalyse mit Kontoblick

Nachdem man seine Bank angegeben und sich mit Kontoblick in sein Konto eingeloggt hat, können die Buchungen vom Konto zu Kontoblick importiert werden. Im Anschluss stehen einem sofort verschiedene grafische Auswertungen der eigenen finanziellen Situation zur Verfügung. Ich bin begeistert, wie einfach das geht.

Einige Buchungen, die von Kontoblick nicht zugeordnet werden konnten, kann man nun noch manuell in Kategorien sortieren. Wenn nötig, kann man auch eigene Kategorien dafür anlegen (kostenlos bis zu 10 eigene).

Nachteile

Kontoblick ist teilweise langsam.

Kostenlose und kostenpflichtige Funktionen

Ich bin bisher gut mit den kostenlosen Funktionen ausgekommen. Mit kostenloser Mitgliedschaft kann man beispielsweise nur mit bis zu zwei Konten arbeiten (ich braucht ja nur eins) oder nur bis zu 10 zusätzliche Kategorien anlegen (ich habe nur 4 eigene Kategorien angelegt). Mit der kostenlosen Version stehen einem auch ganz, ganz viele Standard-Kategorien von Kontoblick zur Verfügung, die alle möglichen Arten von Kosten übersichtlich sortiert auflisten.

Alternativen zu Kontoblick

Was ich mir noch angesehen habe, ist Finanzsoftware von WISO. Die ist zwar nicht kostenlos, bietet aber teilweise auch Verbindungen mit Girokonten. Das WISO „Haushaltsbuch“, „Konto online“ oder „Mein Geld“ bieten verschiedene Möglichkeiten zu verschiedenen Preisen, einen Überblick über seine Finanzen zu bekommen.

Hilfe, welche WISO-Software für einen die beste ist, gibt´s u.a. online im WISO Software Forum. Auch zu den WISO Finanzprogrammen gibt´s wiederum Alternativen von anderen Herstellern.

10 weitere Kontoblick-Alternativen werden vorgestellt auf ‚10 Software-Tools zur Verwaltung privater Finanzen‚.