Spartipps erleichtern Studenten das Leben

Geld ist für Studenten ein wichtiges Thema, da sie mit einem Nebenjob meistens höchstens Studium oder Anteile ihrer Miete finanzieren können. Das entmutigt schnell. Sicherlich kennen Sie das und wollen dagegen vorgehen. 

Kaum hat das Studium begonnen, ist die Wohnungssuche angesagt. Ein Blick in die Anzeigen verrät jedoch, dass das Leben außerhalb der elterlichen Wohnung ungeahnte Kosten mit sich bringt. Kaution, Wohnung, Führerschein, Auto, Möbel, Lebensmittel und dann noch die Nebenkosten. Das kann ja nur schiefgehen! Nicht, wenn Sie unsere Spartipps beherzigen und sich damit neue Wege eröffnen. Lesen Sie unbedingt weiter!

Wie die Miete zu verringern ist

Der Gedanke an die eigene Wohnung und Selbstständigkeit ist schon sehr motivierend. Die damit verbundenen Kosten sind es weniger. Zunächst beginnt es mit der Miete. Je nach Mietspiegel liegt sie in Deutschland zwischen 200 und 400 Euro für eine Studentenwohnung. Das ist recht viel, wenn nur ein Nebenjob vorhanden ist. Diese Kosten können Sie minimieren, indem Sie zu einem Mitbewohner in einer WG werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie machen Einkäufe gemeinsam, wobei sich Kosten für Benzin und Laufwege halbieren. Außerdem könnte der Mitbewohner zu einem echten Freund werden.

Die WG-Zeit ist für viele Menschen etwas, woran Sie sich später gerne erinnern. Wem das zu wenig persönlich ist, der kann ein Wohnheim aufsuchen. Das Wohnheim ist voll mit Studenten. Negativ: Die Lautstärke. Positiv: Die geringen Kosten. Wohnen ohne Miete kann, wer sich für das Projekt ‘Wohnen gegen Hilfe‘ entscheidet. Dabei ziehen Sie bei einem Menschen ein, der Ihre Hilfe benötigt. Im Gegenzug zahlen Sie keine anteiligen Kosten und haben meistens sogar einen Garten und einen größeren Wohnbereich zur Verfügung. Momentan boomt der Trend richtig, doch auch hier haben Sie einen Mitbewohner. Weniger beliebt und dennoch kostengünstig ist das Wohnen in einem Trailer-Park (Campingplatz). Wer über unkomfortable Zustände hinwegsehen kann, der kann hier ein ruhiges Leben führen.

Nebenkosten senken

Zuhause waren Sie es gewohnt: Heizung und Wasser aufdrehen und einfach nur genießen. Jetzt leben Sie allein und wollen den gleichen Luxus. Der kann jedoch teuer werden und kommt zur Miete noch hinzu. Sparsam zu leben, setzt ein Umdenken bezüglich der Ressourcen voraus. Machen Sie den Wasserhahn beim Zähneputzen aus. Vor allem das aus dem Wasserhahn kommende Warmwasser ist in der Menge sehr teuer. Verwenden Sie zum Waschen der Hände nur das kalte Wasser aus dem Wasserhahn. Somit steigen die Nebenkosten nur marginal bis gar nicht an, wenn diese in der Miete bereits enthalten sind.

Auch die Waschmaschine spielt hier eine wichtige Rolle. Kurzprogramme der Waschmaschine verbrauchen häufig mehr Energie als die Langwaschprogramme. Darüber hinaus ist die Anschaffung der Waschmaschine recht teuer. Wenn Ihnen das Waschen Ihrer Wäsche im Keller nichts ausmacht, dann können Sie sich für eine Wohnung mit einer im Keller vorhandenen Maschine entscheiden. Dafür gibt es häufig bestimmte Münzen, die Sie nach Bezahlung erhalten. Jeder Waschgang kostet Sie ungefähr 2 Euro.

Schöne Möbel zu guten Preisen

Möbel sind ein schwieriges Thema. Wer Preisvergleiche macht und sich auf dem Markt umschaut, kann schnell zu einem qualitativ hochwertigen Schnäppchen kommen. Discount-Möbelmärkte bieten prinzipiell alles an, was sich Studenten wünschen. Vorab sollten Sie planen. Wie viel wollen Sie für Ihre Möbel und die Gesamteinrichtung Ihrer Wohnung ausgeben? Vergessen Sie nicht, dass sich vor allem die Kleinbeträge summieren. Geschirrhandtücher, Handtücher, Zahnputzbecher, Badvorleger, Bettwäsche, Geschirr und viele andere Dinge gehen ganz schön ins Geld.

Eine Alternative zu Möbelmärkten sind daher Gebrauchtwarenmärkte. Diese gibt es in jeder Stadt. Wer ältere Dinge bevorzugt, kann auch in antiken Trödelläden fündig werden. Ebenso der Kauf von Privatpersonen ist interessant. In Kleinanzeigen in Supermärkten oder im virtuellen Bereich gibt es unglaublich viele Angebote. Wenn jemand seine Einrichtung auf den Sperrmüll legt, dann können Sie gratis zu Ihrem Schrank, Tisch oder zu anderen Dingen kommen. Wichtig: Vor der Mitnahme müssen Sie den Besitzer fragen, ob dies für ihn in Ordnung ist. Achten Sie beim Kauf oder Erhalt immer auf Qualität. Innerhalb der nächsten Jahre haben Sie nicht so viel Geld zur Verfügung. Sparsam zu denken und zu handeln, hat hier oberste Priorität.

Richtig einkaufen gehen

In Amerika ist das Couponing Alltagsgeschäft. Hierzulande gibt es ebenso Coupons und zahlreiche Rabattaktionen. Rabattaktionen sind Ihr größter Freund. Stellen Sie Preisvergleiche an und beziehen Sie die Qualität der Dinge mit ein. Legen Sie sich zur besseren Verwaltung Ihrer Ein- und Ausgaben ein Sparbuch zu und dokumentieren Sie alle Veränderungen. Jetzt ist der Einkauf zu planen. Kaufen Sie Obst und Gemüse auf dem Markt. Dort sind sie häufig günstiger und gehaltvoller. Oft sind Obst und Gemüse mit weniger Schadstoffen belastet. Dann schmeckt das Mittagessen umso besser. Gehen Sie am Abend in die Läden. In einigen Läden gilt ab einer bestimmten Uhrzeit der halbe Preis für bestimmte Waren. Über derartige Rabattaktionen sollten Sie Bescheid wissen.

Der eine oder andere Markt freut sich darüber, wenn Sie kurz vor Ladenschluss nach den zu entsorgenden Lebensmitteln fragen und diese für kleines Geld abkaufen wollen. Sehen Sie sich die Qualität leicht verderblicher Waren immer zunächst an. Weiterhin empfiehlt es sich Dinge einzukaufen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Das fällt prinzipiell ebenso unter die Rabattaktionen und führt zu einem sparsameren Leben.

Nicht vergessen: Alles ins Sparbuch eintragen. Das Sparbuch muss immer auf dem Laufenden sein. Mit diesen Tipps werden Sie jeden Tag ein frisches Mittagessen genießen. Natürlich ist dann hin und wieder ein Mittagessen in der Stadt drin. Wichtig: Der Wocheneinkauf erspart Ihnen ständige Fahrtkosten. Außerdem wählen Sie beim Wocheneinkauf größere Packungen zu günstigeren Preisen. Planen Sie den Wocheneinkauf sorgfältig und verzichten Sie auf leere Kalorien. Hier gilt ebenso die oberste Devise: Preisvergleiche der Angebote verschiedener Märkte führen zu einer größeren Ausbeute beim Einkauf. Planen ist alles!

Mit der Uni zum Studententarif

Ob im Wohnheim oder bei den Eltern – Mit Ihrem Studentenausweis von der Uni bekommen Sie viele Dinge zum Studententarif. Der Studententarif meint häufig eine prozentuale Vergünstigung für Eintritte. Kinos, Zoobesuche, Spartickets bei der Bahn und andere Dinge stehen Ihnen also bereit. Und: Umso mehr Sie Ihren Alltag planen, desto mehr Geld steht Ihnen für derartige Dinge zur Verfügung. Dann gibt es auch noch den Spaßfaktor neben der Zeit in der Uni und dem ständigen Lernen. Wenn Sie einen Nebenjob haben, ist das Leben sogar richtig schön. Zunächst schnuppern Sie im Nebenjob am Berufsalltag und erlernen das notwendige Know-how und das Einhalten einer bestimmten Qualität bei der Arbeit.

Andererseits hilft Ihnen das Gehalt auch beim Planen Ihres Alltags und Sie erhalten einen Blick für das Finanzielle. Bei den Jobbörsen finden Sie interessante Stellenangebote. Informationen zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit Studentenjobs gibt es hier: http://www.zeit.de/campus/2014/s2/studentenjobs-finanzierung-masterstudium.

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