So helfen Stimmungslampen gegen Winterblues

Mancher verfällt mit dem fortschreitenden Herbstwetter in einen monatelang anhaltenden Novemberblues. Dem Stimmungstief kann man allerdings abhelfen: mit einer Stimmungslampe.

Man kann auch von „Lichttherapiegeräten“ oder „Farblichtlampen“ sprechen. Diese Begriffe deuten bereits an, dass man mit Licht Stimmungsschwankungen, Melancholie, trübsinnigen Stimmungen und wetterbedingten Depressionen abhelfen kann. Sie beruhen oft auf dem Mangel an Licht.

Es werde Licht gegen das zunehmende Dunkel

Die Skandinavier kennen kurze Tage und lange Nächte noch besser als wir. In den Orten nördlich von Stockholm scheint die Sonne an einem durchschnittlichen Wintertag nur vier Stunden lang.

Licht als Mittel gegen Winterdepression und Stimmungstiefs

Die Mediziner nennen das, was daraus entsteht, eine „saisonal bedingte Depression“ oder Winterdepression. Sie behandeln diese mit Lichteinwirkungen. Auch die Stadtväter und Energieversorger mancher Orte haben reagiert und hellere Lampen im Stadtbereich installiert. Die wohltuende Wirkung von Licht kann aber heutzutage jeder Zuhause genießen.

Lichtmangel vorbeugen

Lichtmangel führt zu Müdigkeit, Konzentrationsmangel und Stimmungstiefs, die man nicht hinnehmen muss. Ohne Stimmungslampe (Anm. d. Red.: oder viel nach draußen an die frische Luft gehen) futtern wir gerne Süßes oder leiden an Schlafproblemen.

Das Schlafhormon Melatonin ist in der dunklen Jahreszeit dafür verantwortlich, dass wir ständig müde und schlapp sind. Der Organismus schafft es bei manchen Menschen nicht, vom Nachtschlaf-Modus auf die gewohnte Tagesaktivität umzustellen.

Wo zu viel Melatonin regiert, fehlt es gleichzeitig häufig an dem sogenannten „Glückshormon“ Serotonin. Mit einer täglichen Lichtdusche kann man dieses Ungleichgewicht wieder ins Lot bringen – und damit auch die Stimmung.

Stimmungslampen gegen das Tief

Auch wenn das Herbst- und Winterwetter so manches Tief in unsere Region bringt, muss die Stimmung und Leistungskraft noch lange nicht auf dem Tiefstand bleiben.

Der Kauf einer Stimmungslampe kann Wunder bewirken. Oftmals sind es Farbtherapielampen, die über verschiedene Farbfilter unsere Stimmung bedarfsgerecht aufhellen können.

Wirksamkeit von mehr Licht gegen schlechte Stimmung

Sogar das Universitätsklinikum in Leipzig setzt bei depressiven Menschen eine Lichtdusche ein.

Während konventionelle Zimmerlampen häufig nur eine Luxstärke von 500 aufweisen, können großformatige Lichtduschen schon mal 10.000 Lux haben.

Je näher man an solchen Lichtquellen sitzt, desto effektiver ist die Dusche. Das Licht wird über die Netzhaut aufgenommen. Das bewirkt, dass der Melatonin-Überschuss reguliert wird. Eine natürlichere Therapie gegen Winterstimmung gibt es nicht. (Anm. d. Red.: Außer, wenn man oft raus geht.)